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AfBGemeinnützigkeit Soziale Initiative und Unternehmen

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Für Sozialunternehmer sind Partnerschaften zu anderen engagierten Unternehmen und Institutionen sehr wertvoll. Ich betrachte es als besonders wichtig, dass die Beziehungen nicht einseitig ausgerichtet sind, sondern für alle Beteiligten ein Mehrwert entsteht. Dieses Prinzip haben wir auch mit AfB konsequent umgesetzt. Mit der Social Entrepreneurship Akademie haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir gemeinsam das Bewusstsein für erfolgreiches Sozialunternehmertum schärfen wollen, und mit dem wir uns gegenseitig bereichern.

Paul Cvilak, Gründer und Geschäftsführer der AfB gemeinnützige GmbH


Als Europas erstes gemeinnütziges IT-Systemhaus hat sich die AfB gemeinnützige GmbH seit 2004 darauf spezialisiert, ausgemusterte IT-Hardware von großen Konzernen und öffentlichen Einrichtungen aufzubereiten, eine zertifizierte Löschung vorhandener Daten vorzunehmen und die Geräte anschließend in den AfB-Shops oder über die Website www.afbshop.de mit mindestens einem Jahr Garantie wieder in die Hände neuer Nutzer zu bringen. Defekte oder zu alte Geräte werden zur Ersatzteilgewinnung in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, die übrigen Rohstoffe gehen an zertifizierte Recyclingbetriebe. Das Besondere daran: Alle Arbeitsschritte im Unternehmen sind barrierefrei gestaltet und werden von behinderten und nicht-behinderten Menschen gemeinsam verrichtet. Die Integration der Mitarbeiter in die Berufswelt und die damit verbundenen Perspektiven sprechen für sich. Heute schon sind über 400 große Unternehmen, Banken, Versicherungen und öffentliche Einrichtungen CSR-Partner von AfB. Sie sehen den Vorteil darin, notwendige Geschäftsprozesse ohne zusätzliches Investment mit sozialem und ökologischem Engagement zu verknüpfen. Durch diese Partnerschaften konnten an bisher europaweit 13 Standorten über 200 Arbeitsplätze in der IT-Branche geschaffen werden, davon 50 Prozent für Menschen mit Handicap. Hinzu kommt, dass die ressourcenverzehrende Neuproduktion von Hardware substituiert, Elektroschrott und CO2 in erheblichem Maß vermieden werden. Im Jahr 2014 wurden so über 230.000 Gebrauchtgeräte bearbeitet und vermarktet. Unternehmen aller Branchen können sich daran beteiligen und die Kooperation mit AfB hervorragend in ihre eigene Nachhaltigkeitsstrategie integrieren!

Das selbsterklärte Ziel von AfB ist es, langfristig 500 Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap anzubieten. Darüber hinaus will AfB durch die Aufbereitung der gebrauchten IT-Geräte großer Unternehmen Ressourcen und die Umwelt schonen. Um den gesellschaftlichen Erfolg in sozialer und ökologischer Hinsicht auch zukünftig weiter voranzutreiben, sucht AfB nach weiteren Firmen und öffentlichen Einrichtungen, die ihre nicht mehr benötigte IT-Hardware zur Datenlöschung und Aufbereitung bereitstellen. Wenn sich Firmen für eine Zusammenarbeit mit AfB entscheiden und die Menge der überlassenen Geräte ausreichend ist, richtet AfB in deren regionalem Umfeld einen weiteren Standort ein, so dass bei den Firmen vor Ort Arbeitsplätze für benachteiligte Personen entstehen. Aber auch Privatpersonen unterstützen durch den Kauf der Aufbereiteten IT-Geräte, dass Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap gesichert und die Umwelt geschont werden. Mit einer erfolgreichen Entwicklung von AfB wollen das Bewusstsein für nachhaltiges Unternehmertum und innovatives Social Entrepreneurship in der Gesellschaft vorantreiben.

Eine Kooperation der 4 Münchner Hochschulen